Creativas

Identität, Vielfalt und Partizipation

Kunstworkshops für Frauen mit Migrationsbiografie

Die individuellen Prozesse sind wie ein Kreislauf der ständig in Bewegung ist, ebenso wie der künstlerische Prozess es möglich macht sich selbst in einer konstanten Rekonstruktion seiner Identität zu betrachten.

Der künstlerische Prozess tritt langsam in das tägliche Leben ein, wir leben also die Migration auch als kreative Entwicklung.
Ein andauernder Prozess der uns dorthin führen kann, uns existentiell besser zu verstehen, in dem wir uns geborgen fühlen im trans-kulturellen Raum gemeinsam mit Anderen, die sich ebenfalls in ähnlichen Situationen befinden, woher immer sie auch kommen.

Das Ziel der Creativas Workshops ist die individuelle und kollektive Kreativität zu unterstützen.
Die Koordinatorinnen der Workshops haben hierbei vielmehr die Funktion von individuellen Coaches, die einen roten Faden geben.
Das Erreichte zu zeigen, zu teilen und den kreativen Prozess zu feiern, macht den Migrationsprozess, obgleich seiner Schwierigkeiten, auch zu einem Festakt.

Es gibt keinen materiellen Erwerbszweck in dem Programm, deswegen sind die Workshops auch auf Förderungen und Kooperationen angewiesen. Am Ende jeder Workshopeinheit haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit einen von Ihnen bestimmten Betrag zu hinterlassen, den Möglichkeiten jeder Teilnehmerin angepasst, um das Projekt und die Verwirklichung von Ausstellungen, Festivitäten etc. zu unterstützen.

Warum Creativas?

Die Idee entstand nach einer Veranstaltung im Rahmen der 100 Jahr Feier des Frauen Tags, wo wir die Frau als Mittelpunkt durch Literatur und Performance gefeiert haben. Daraus entstand die Notwendigkeit eines umfassenderen Vorschlags und dem sich öffnen, in dem Partizipation und Interaktion, auch außerhalb der Workshops, unmittelbar zu spuren ist.

Als Teil des Programms gibt es auch die kollektive "Aktion Creativas", offen fur alle Menschen, kollektive kunstlerische und performative Aktionen starten.

Creativas geht weiter, sich zu öffnen mit dem Ziel jede Frau dabei zu unterstutzen, die sich wieder-erkennen und andere Blickwinkel auf ihre trans-kulturellen Erfahrungen lenken möchte.

Kunst wird dabei als Methode zur sozialen Intervention eingesetzt, nicht als Selbstzweck.

Konzept und Leitung:

Ivana Reyero

+43 650 640 7891